Unternehmensprofil MED-EL


facts and figures zum führenden Anbieter von Hörimplantat-Systemen

Unternehmenshauptsitz

MED-EL Elektromedizinische Geräte Ges.m.b.H

Fürstenweg 77 a

6020 Innsbruck

Österreich

Tel.: +43 57 - 7880

E-Mail: office@medel.com

 

Unternehmenssitz Deutschland

MED-EL Elektromedizinische Geräte Deutschland GmbH

Moosstr. 7

82319 Starnberg

Deutschland

Tel.: +49 (0)8151 - 7703 100

E-Mail: office@medel.de

 

Geschäftsführung Österreich

DI Dr. DDr.med.hc. Ingeborg Hochmair

 

Geschäftsführung Deutschland

Dipl. Phys. Gregor Dittrich

 

Gründungsjahr Österreich

1990

 

Gründungsjahr Deutschland

1992

 

Niederlassungen

33 Niederlassungen mit mehr als 2.000 Mitarbeitern weltweit

 

Profil

MED-EL Elektromedizinische Geräte Ges.m.b.H ist einer der führenden Hersteller von Cochlea-Implantat-, Mittelohrimplantat- und Knochenleitungsimplantat-Systemen zur Behandlung verschiedener Arten von Hörverlust und Pionier auf dem Gebiet implantierbarer Hörlösungen. 1977 entwickelten die Wissenschaftler und Gründer von MED-EL, Ingeborg und Erwin Hochmair, das weltweit erste mikroelektronische Mehrkanal-Cochlea-Implantat. Damit legte das Ehepaar den Grundstein für die Entwicklung elektronischer Hörhilfen, mit denen hörgeschädigte und gehörlose Menschen wieder oder erstmals hören können. 30 Jahre fokussierte Forschung, zahlreiche richtungsweisende Produktentwicklungen und innovative Lösungen, die auf die breit gefächerten Bedürfnisse von Patienten und Chirurgen auf der ganzen Welt zugeschnitten sind, zeichnen MED-EL bis heute aus.

 

Funktionsweise eines MED-EL Hörimplantats

Jedes MED-EL Hörimplantat-System besteht aus einem externen Audioprozessor und einem internen Hörimplantat:

Das interne Hörimplantat wandelt die über den Audioprozessor empfangenen Reize in Signale um. Das Implantat wird durch einen chirurgischen Eingriff unter der Haut und hinter dem Ohr eingesetzt.

Der externe Audioprozessor fängt die akustischen Reize auf und gibt diese an das Implantat weiter. Der Audioprozessor wird entweder wie ein Hörgerät hinter dem Ohr getragen oder ist in Form eines Single Unit Prozessors magnetisch direkt mit dem Implantat verbunden.

 

Für wen sind MED-EL Implantate relevant?

Für Patienten mit unterschiedlichsten Arten von Hörverlust, wie einseitiger Taubheit, Schallleitungsschwerhörigkeit, Schallempfindungsschwerhörigkeit, kombinierter Schwerhörigkeit oder mit neuronalem Hörverlust. Ein Hörimplantat kann zudem eine Alternative für Menschen sein, bei denen konventionelle Hörlösungen, wie ein Hörgerät, nicht (mehr) greifen.

 

MED-EL Hörlösungen im Überblick  

Hörimplantat-System mit elektrisch akustischer Stimulation SYNCHRONY EAS (Markteinführung 2005)

  • System aus einem Hinter-dem-Ohr Audioprozessor (SONNET EAS) und einem Cochlea-Implantat
  • Geeignet für Personen mit partiellem Hörverlust

 

Mittelohrimplantat-System VIBRANT SOUNDBRIDGE (Markteinführung 2008 für Erwachsene, 2009 für Kinder)

  • System aus einem extern getragenen Audioprozessor (SAMBA) und einem chirurgisch eingesetzten aktiven Mittelohrimplantat
  • Geeignet für Personen mit leichter bis hochgradiger Innenohrschwerhörigkeit und bei Schallleitungs- oder kombiniertem Hörverlust

 

Kochenleitungsimplantat-System BONEBRIDGE (Markteinführung 2012)

  • System aus einen Audioprozessor (SAMBA) und einem Implantat
  • Geeignet für Personen mit bleibendem Hörverlust nach Mittelohroperationen, bei Fehlbildungen oder allgemein bei einseitiger Taubheit, Schallleitungshörverlust und kombiniertem Hörverlust

 

Cochlea-Implantat SYNCHRONY Implantat-System (Markteinführung 2014
  • System aus einem Cochlea-Implantat und einem Audioprozessor (SONNET oder RONDO 2)
  • Geeignet für Personen mit schwerer bis hochgradiger Schallempfindungsschwerhörigkeit oder bei einseitiger Taubheit

 

Knochenleitungshörsystem ADHEAR (Markteinführung 2017)

  • System aus einem Audioprozessor und einem Klebeadapter, der nicht implantiert werden muss und druckfrei und diskret hinter dem Ohr angebracht wird
  • Geeignet für Personen mit Schallleitungshörverlust oder einseitiger Taubheit

 

Wie erhält man ein MED-EL Implantat und wer übernimmt die Kosten?

  • Ist die medizinische Notwendigkeit und Voraussetzung für ein implantierbares Hörsystem durch einen HNO-Arzt und ein Implantationszentrum festgestellt worden, übernehmen die deutschen Krankenkassen die Kosten für die Implantation, Behandlung und Rehabilitation. Die Beratung und Implantation sowie die anschließende Erstanpassung findet auch im Implantationszentrum statt. Weitere Anpassungen werden meist in einem Rehazentrum durchgeführt.

 

Was unterscheidet MED-EL von anderen Implantat-Herstellern?

  • Erfinder des ersten mikroelektronischen Mehrkanal-CIs
  • Weltweit Entwickler und Anbieter des ersten aktiven Knochenleitungsimplantats
  • Seit 2017 auch Anbieter der nicht-implantierbaren Hörlösung ADHEAR
  • Erster Anbieter eines CIs mit MRT-Tauglichkeit bis zu 3 Tesla
  • Fortwährende Investitionen (15-20 % des Umsatzes) in Forschungs- und Entwicklungsarbeit
  • Nachweislich das zuverlässigste Hörimplantat-System

 

Services und Zubehör  
MED-EL Care CenterTM
  • Individuelle Beratung zu allen MED-EL Implantatsystemen, Zubehör und Zusatzgeräten, Rehabilitationsprodukten, Ersatzteilen und Batterien, kostenloser Systemcheck, Beratung zur Kostenerstattung und Krankenhausangelegenheiten

 

MED-EL Servicepartner
  • Beratung zu den MED-EL Hörimplantat-Systemen, persönlicher Ersatzteil-Service für Audioprozessoren sowie Unterstützung bei Reparatur- und Verlustfällen

 

MED-EL Service & Care Partner
  • Hörgeräteakustiker, die nach einer umfangreichen Schulung Patienten nach einer Implantation begleiten, Ansprechpartner in den Bereichen Beratung zu MED-EL Hörimplantat-Systemen, Ersatzteil-Service sowie Reparatur- und Verlustfallbearbeitung für MED-EL Audioprozessoren

 

MED-EL Academy
  • Fortbildungen und Lehrgänge für Hörgeräteakustiker

 

MED-EL Hörberater
  • Beratung für MED-EL Hörimplantat-Systeme

 

MED-EL HörPaten
  • CI-Träger, die ihre Erfahrungen und Geschichten mit Betroffenen teilen und Menschen, die sich noch im Entscheidungsprozess befinden, beraten

 

MED-EL HörTÜV
  • Einjähriger kostenloser Check mit Wartung und Reparatur

 

Hörmobil
  • Kostenloser Hörtest mit Beratung an verschiedenen Standorten

 

Hörtage
  • Messen/ Informationsplattform zum Thema Hören und Hörverlust, meist in Kooperation mit Implantationszentren

 

MED-EL Treff
  • Regelmäßige Veranstaltungen in allen MED-EL Care Centern mit Vorträgen, Erfahrungsaustausch und geselligem Beisammensein

 

Workshops
  • Jährlich zielgruppengerechte Workshops für Kliniker, Audiologen, Reha-Experten, Selbsthilfegruppenleiter, MED-EL Partner und MED-EL CI-Nutzer (im jährlichen Wechsel für Erwachsene oder Jugendliche)

 

Listen up! – App und CD
  • Hörtraining für Personen, die das Hören und Verstehen von Wörtern und Sätzen nach einer Implantation trainieren möchten – zu Hause oder unterwegs

 

Spotify-Playlist
  • Playlist für Cochlea-Implantat-Träger, um einen schnelleren Lernerfolg beim Hörtraining zu erreichen, beinhaltet überwiegend bekannte Songs, die ein einfaches Wiedererkennen ermöglichen, damit Musikhören mit Cochlea-Implantat trainiert wird

 

Teleschlinge

  • Funktion, mit der der Audioprozessor ganz einfach eine Bluetooth-Verbindung zu externen Geräten herstellen kann

 

Corporate Social Responsibility  
MED-EL Sommer-Camp
  • Jährliches Treffen zur Zusammenführung von Therapeuten, Hörimplantat-Nutzern und deren Familien

 

Smiling Crocodile
  • Förderung der internationalen Non-Profit-Organisation für behinderte und in Not geratene Kinder weltweit
  • MED-EL engagiert sich hier seit Jahren für die CI-Versorgung tauber oder schwerhöriger Kinder sowie anschließender Reha-Maßnahmen

 

Ingeborg-Hochmair Professur
  • Seit 2017 Stifter der Ingeborg-Hochmair Professur zur Förderung von Frauenkarrieren in Wissenschaft und Technik

 

MED-EL Stipendium für CI-TrägerInnen
  • Seit 2018 unterstützt MED-EL besonders engagierte studierende und promovierende CI-TrägerInnen mit einem Stipendium für ein Jahr (300 Euro monatlich)

 

Rote Nasen Lauf in Innsbruck
  • Seit 2013 Sponsor des Rote Nasen Laufs in Innsbruck
  • Ziel ist es, die Lebensqualität von hörbeeinträchtigten Menschen auf der ganzen Welt zu verbessern

 

Special Olympics
  • Seit 2013 Sponsor des Healthy Hearing Programms
  • Zudem ermöglicht MED-EL den Athleten jedes Jahr kostenfrei eine umfassende Untersuchung ihres Gehörs

 

Sponsorings von Jungsportlern
  • Bundesjugend - Verband junger Menschen mit Hörbehinderung e.V.
  • Deutsche Gehörlosen Sportjugend im DGS (Dt. Gehörlosen Sport) e.V.
  • MED-EL unterstütz beide Vereine seit mehreren Jahren

 

Blutspendenaktion
  • Seit 2017 regelmäßige Blutspendenaktionen der MED-EL Mitarbeiter beim Österreichischen Roten Kreuz

 

Endlich wieder hören
  • Neutrale Beratungsplattform, die  für das Thema Hörverlust sensibilisiert und Lösungswege aufzeigt

 

Hör-Werkstatt Deutsches Museum
  • Seit 2017 ist MED-EL Sponsor der Hör-Werkstatt, Hören zum Anfassen und Begreifen

 

ScienceCenter AUDIOVERSUM
  • Seit 2013 verbindet die interaktive Erlebniswelt zum Hören und Staunen in Innsbruck die Themenbereiche Medizin, Technik, Bildung und Kunst mit dem Ziel, Kinder und Erwachsene über die Bedeutung des Hörorgans für die Kommunikation und die Lebensqualität aufzuklären

 

Stand: Januar 2019

Pressemeldung zum Download

Weitere Presseinformationen und Bildmaterial bei:

 

Anna Harig

COMEO Public Relations

Hofmannstr. 7A

81379 München

Tel: +49 (0)89 74 88 82 20

E-Mail: harig@comeo.de

Internet: www.comeo.de

Julia Kujawa

MED-EL Elektromedizinische Geräte Deutschland GmbH

Moosstraße 7 / 2.OG

82319 Starnberg

Tel: +49 (0)8151 77 03 73

E-Mail: Julia.Kujawa@medel.de

Internet: www.medel.de

 

 

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