„Vom Wald das Beste“ für Outdoorfans und Naturliebhaber


Ein ausgedehntes Wandernetz, zahlreiche beschilderte Radwege und eine unberührte Natur machen die Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald zu einem echten Eldorado für alle Outdoor-Enthusiasten

Einmalige Naturerlebnisse und ein einzigartiges Panorama Wald © Aapo Laiho / woidlife photography

Die Mittelgebirgslandschaft des Bayerwaldes zählt zu den beliebtesten Wanderregionen in ganz Mitteleuropa. Doch nicht nur unter Freunden des Bergsports wird die Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald geschätzt. Denn Aktivurlauber aller Art zieht es seit jeher gleichermaßen in die Region – nicht nur wegen ihrer großen Auswahl verschiedener Outdoormöglichkeiten sondern auch dank einer ursprünglichen Natur und einem einzigartigen Tierreich in Deutschlands ältestem Nationalpark. Die besten Freizeittipps für alle Frischluftfans gibt es im Folgenden.

Grenzenlose Wandererlebnisse

Anfängern wie Profis bietet sich in der Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald auf hunderten Kilometern von bestens ausgeschilderten Rund- und Zielwegen eine abwechslungsreiche Wanderwelt. Im Herzen und landschaftlich eindrucksvollsten Teil des Bayerischen Waldes befindet sich der Nationalpark mit einmaligen Naturerlebnissen. In der Gemeinde Bayerisch Eisenstein, im nördlichen Teil der FNBW, finden Bergsportler beispielsweise ein anspruchsvolles Netz an Wanderwegen zu einzigartigen Naturwundern, wie etwa den 500 Jahre alten Baumriesen im Watzlik-Hain. Besondere Wanderhiglights gibt es auch am Arbergipfel: Der höchste Berg des Bayerischen Waldes verspricht auf gemütlichen Panoramawegen bis herausfordernden Routen eine einmalige Aussicht und ein unvergleichliches Gipfelerlebnis. Bei müden Füßen lässt sich der große Arber übrigens auch ganz bequem bei einer Gondelfahrt erklimmen. Traumhafte Ausblicke erleben Wanderbegeisterte auch auf dem Rachel, dem Lusen und dem Falkenstein. Wasserfreunde zieht es zur Steinklamm in Spiegelau, zur Wildbachklamm Buchberger Leite bei Hohenau oder zur Trinkwassertalsperre bei Frauenau. Ein besonderer Tipp für ambitionierte Wanderer sind übrigens auch die zahlreichen Fernwanderwege, welche durch die Ferienregion verlaufen, darunter der Top-Wanderweg Goldsteig, der Pandurensteig  oder auch der goldene Steig. Ebenfalls zu empfehlen sind die grenzüberschreitenden Wander- und Pilgerwege durch den Nationalparks Bayerischer Wald und dem tschechischen Šumava, so zum Beispiel auf der VIA NOVA.

Eine runde Sache

Doch auch unter Mountainbikern und Radsportlern hat sich die Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald zu einem echten Geheimtipp entwickelt, denn die vielen hundert Kilometer an beschilderten Radwegen bieten Radgenuss für Hobbybiker bis hin zu ambitionierten Breitensportlern. Für Anfänger und Genussradler ideal geeignet sind beispielsweise die sanfteren Touren entlang der Flüsse oder der Regentalradweg. Auf einer leichten Strecke führt er von der deutsch-tschechischen Grenze in Bayerisch Eisenstein am Großen und Schwarzen Regen über Zwiesel, Regen, Patersdorf und Viechtach zur Landkreisgrenze Regen/Cham bei Krailing. Natürlich kann die Tour je nach Belieben auch verkürzt werden. Alle, die es etwas sportlicher mögen, wählen eine der anspruchsvollen Touren durch die Mittelgebirgslandschaft des Bayerischen Waldes. Wer besonders in Schwitzen kommen möchte, sollte sich auf die Bucinatour begeben. Die als sehr schwer klassifizierte Route führt auf 22 Kilometern und 486 Höhenmetern durch den Šumava, zu Deutsch Böhmerwald, und belohnt den Einsatz purer Muskelkraft mit einem tollen Panorama. Darf es etwas gemütlicher sein? Eine tolle Alternative zum analogen Radsport sind E-Bikes. Dank ihrer elektromotorischen Unterstützung können die zahlreichen Radwege somit auch ganz entspannt entdeckt werden. Wer es einmal ausprobieren möchte, kann sich an vielen Orten der Ferienregion in den jeweiligen Tourist-Informationen der einzelnen Gemeinden ein E-Bike ausleihen.

Tierisch gute Entdeckungen

Und sie hat noch mehr zu bieten, die Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald: Denn in und um  Deutschlands ersten Nationalpark lässt sich nicht nur richtig gut wandern und biken, sondern auch eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt beobachten. Mit dem Ziel „Natur, Natur sein lassen“ 1970 gegründet, wird der Nationalpark heute zu Recht als einer der letzten Urwälder Europas bezeichnet. Denn wie fast nirgendwo sonst lässt sich hier eine faszinierende Waldwildnis erleben. Mit einer Gesamtfläche von 25.000 Hektar ist der Nationalpark Bayerische Wald mit dem angrenzenden Böhmerwald (68.000 Hektar) nicht nur das größte zusammenhängende Waldschutzgebiet Europas, sondern auch Heimat vieler seltener Tierarten wie dem Luchs, der Wildkatze, dem Biber oder dem Fischotter. Zu den weiteren Waldbewohnern zählen unter anderem der Wanderfalke, der Rothirsch, der Wolf,  die Fledermaus und seit einiger Zeit auch wieder der Elch. Besucher können den Nationalpark auf einer Vielzahl bestens beschilderter Wanderwege,  im Rahmen verschiedener Führungsprogramme oder auf einer Tour mit ausgebildeten Waldführer oder einem echten Ranger entdecken. In den weitläufigen Landschaftsgehegen und betretbaren Volieren der Tierfreigelände an den Nationalparkzentren Lusen und Falkenstein können zudem circa 40 heimische Tierarten in ihrem natürlichen Lebensraum beobachtet werden.

Informationen zur Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald unter www.ferienregion-nationalpark.de

Informationsstand: Januar 2019

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Robert Kürzinger

Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald GmbH

Konrad-Wilsdorfer-Straße 1

94518 Spiegelau

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E-Mail: kuerzinger@ferienregion-nationalpark.de

Internet: www.ferienregion-nationalpark.de

 

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